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Heute ist es dann also soweit: Donald Trump wird 45. Präsident der USA. Erst kürzlich gab es bei einer Pressekonferenz wieder einen Vorgeschmack darauf, wie er mit Medien umgeht ruppig und respektlos. Daniel C. Schmidt fragt daher in Richtung US Journalisten: Sind sie also vorbereitet auf den nächsten US Präsidenten, der in den vergangenen Monaten so keinerlei Hehl daraus gemacht hat, wie sehr er Journalisten verabscheut?“ Er schaut, wie sich Mitarbeiter von Washington Post“, New York Times“ und Chicago Tribune“ auf Trump einstellen. Ebenfalls zum Thema: Ein offener Brief im Namen der US Presse von Kyle Pope, Chefredakteur der Columbia Journalism Review“, der durchaus als Kampfansage verstanden werden kann (englisch) sowie die Forderung der Reporter ohne Grenzen“ an Donald Trump, die Feindseligkeiten gegen Journalisten zu beenden.

2. Talkshows: Bühne frei für Populisten

Bieten TV Talkshows rechten Provokateuren zu oft eine zu große Bühne? Georg Restle, Naima El Moussaoui und Andreas Maus haben alle 141 Sendungen der ARD und ZDF Talkformate aus dem vergangenen Jahr ausgewertet und sich dabei unter anderem gefragt: Schüren Talkshows ngste? Verstärken sie Hysterie?“ Um ein ganz ähnliches Thema geht es im Tagesanzeiger“ Interview mit dem Publizistikwissenschaftler Uwe Krüger: Rechte machen eine Talkshow spannend“. Für Krüger ist das Quotendenken der TV Redaktionen der Grund für die vielen Einladungen an AfD“ Politiker.

Eigentlich hat Moritz Hoffmann etwas ganz simples gemacht: Der Historiker hat sich mehrere Aussagen angeschaut und überprüft, ob sie stimmen. In seinem Fall waren es die Aussagen des AfD“ Rechten Björn Höcke aus dessen Rede in Dresden vor einigen Tagen. Viele stimmten nicht, Hoffmann korrigierte sie und veröffentlichte seine Korrekturen bei Twitter. Der Post ging durch die Decke. Im Gespräch mit Matthias Hacker erzählt Moritz Hoffmann von den Reaktionen auf seine Aktion und der Möglichkeit,
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auf diese Weise mit Leuten ins Gespräch zu kommen, die man sonst nicht mehr erreicht.

Ausgesperrte Journalisten am UN“ Sitz in Genf, keine Journalistenfragen im Berner Bundeshaus Chinas Staatspräsident Xi Jinping war zu Gast in der Schweiz, und die Schweizer Behörden taten viel dafür, dass kritische Worte und Fragen ihn nicht erreichten. Durch eine beispiellose Einschränkung der Presse und Meinungsfreiheit wurde der Staatschef vor Kritik bewahrt“, schreibt Andreas Zumach.

5. What it feels like for a girl

Gegen Hassbriefe sei sie, das schreibt Anne Sophie Keller selber, inzwischen auf eine kranke Art abgehärtet.“ Als neulich aber einer dieser ganz banalen Hassbriefe eines Clinton Gegners“ nicht bei ihr, sondern im Briefkasten ihrer Mutter landete, habe sie das mehr getroffen als sonst. Deswegen hat sie bei sich auf der Seite nun einen Text veröffentlicht über das, was für viele Schweizer Journalistinnen Redaktionsalltag bedeutet: Hassbriefe, Drohungen,
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Belästigungen.“